Gegenderte Tötungen

Der Tages-Anzeiger bringt eine Geschichte über eine Frau, die ihren Partner umbringt, mit 5 Schüssen. Es sei ein entschuldbarer Notwehrexzess gewesen, urteilt das Obergericht und spricht die Frau frei, weil sie Todesangst gehabt habe, “angesichts des 197 Zentimeter grossen und 115 Kilogramm schweren Muskelpakets”. “Die 35-Jährige habe sich psychisch in einem «Überlebensmodus» befunden.” (Ganz so, als befände man sich je in einem anderen Modus). Die Frau hatte ihre Schusswaffe zum Treffen mit ihrem 23 Jahre älteren Partner mitgebracht. Aus einem “unüberlegten Impuls, den sie nicht erklären könne”.

Nur kurz überlegt man, ob unter denselben Umständen ein Mann, der eine Frau mit 5 Schüssen tötet, jemals straffrei ausgehen könnte. Dann greift man sich an den Kopf wegen dieser absurden Idee.

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